Marvel-Präsident Kevin Feige hat einen ehrgeizigen Fahrplan für die nächste Phase des Marvel Cinematic Universe vorgelegt und bestätigt, dass beliebte Franchises wie die X-Men und die Fantastic Four endlich dazustoßen werden. Während Marvels Hall-H-Präsentation auf der San Diego Comic-Con kündigte Feige eine Reihe kommender Projekte an, deutete aber auch an, dass über 2021 hinaus noch mehr in Planung ist, darunter Fortsetzungen von Black Panther und Captain Marvel sowie die lang erwartete Integration der X-Men und Fantastic Four.
Was als Nächstes kommt: Von Black Panther 2 bis zu Mutanten
Am Ende der Präsentation bestätigte Feige, dass Black Panther 2, Blade, Captain Marvel 2, Guardians of the Galaxy Vol. 3, Fantastic Four und ein Projekt mit Fokus auf Mutanten in Entwicklung sind – allerdings wurden noch keine Veröffentlichungstermine festgelegt. Die Ankündigung wurde von tosendem Applaus der Fans begrüßt, die jahrelang darauf gewartet haben, dass diese Eigenschaften ins MCU kommen.
„Wir haben noch viel mehr auf Lager, über das hinaus, was wir heute Abend gezeigt haben“, sagte Feige zur Menge. „Das ist erst der Anfang des nächsten Kapitels.“
Die Nachricht kommt angesichts der langfristigen Strategie von Disney nicht überraschend. Im Mai reservierte das Unternehmen Veröffentlichungstermine für 65 Filme in den nächsten acht Jahren, darunter Marvel-, Star-Wars- und Live-Action-Disney-Titel. Bis 2022 sind mindestens drei Marvel-Filme geplant: am 18. Februar, 6. Mai und 29. Juli. Nach 2023 wird der Kalender weniger voll, mit nur noch Star Wars- und Avatar-Filmen. Wenn Marvel sein derzeitiges Tempo von drei Filmen pro Jahr beibehält, können Fans zwischen jetzt und 2027 mit mindestens 18 MCU-Filmen rechnen – Disney+-Serien nicht eingerechnet.
Neue Gesichter und alte Favoriten: Das Rätsel der Rechte ist gelöst
Phase 4, wie heute Abend enthüllt, verbindet Fortsetzungen mit etablierten Helden mit völlig neuen Charakteren. Diese Mischung deutet darauf hin, dass Marvel weiterhin neue Gesichter einführen wird, während es bestehende Handlungsstränge vertieft. Die Aufnahme der Fantastic Four und der Mutanten markiert eine historische Verschiebung, da diese Charaktere zuvor in komplexen Rechtefragen mit 21st Century Fox verstrickt waren. Jetzt, da Disney Fox übernommen hat, können Feige und sein Team sie endlich ins MCU bringen – wenn auch nicht sofort.
„Wir sind begeistert, die X-Men und Fantastic Four wieder zu Hause zu haben“, sagte Feige. „Aber wir wollen sie zur richtigen Zeit und auf die richtige Weise einführen.“
Mit einem vollen Terminkalender und einem Universum, das sich schneller als je zuvor ausdehnt, baut Marvel eindeutig auf eine Zukunft hin, in der seine ikonischsten Teams – alt und neu – die Leinwand teilen werden. Die kommenden Jahre versprechen ein goldenes Zeitalter für Superheldenfans zu werden, während das MCU sich weiterentwickelt und überrascht.









